Kroatien und der Euro – eine Bilanz nach drei Jahren
Zum 1. Januar 2023 hat Kroatien als 20. Land den Euro eingeführt und gleichzeitig den Schengen-Raum betreten. Drei Jahre später lässt sich eine erste Bilanz ziehen.
Vorteile für eine touristische Wirtschaft
Kroatiens Wirtschaft war schon vor der Einführung stark auf den Euro ausgerichtet: Ersparnisse, Kredite und der für das Land zentrale Tourismus liefen überwiegend in Euro. Mit der offiziellen Einführung entfielen Wechselkursrisiken und Umtauschkosten – ein spürbarer Vorteil für Reisende wie für Unternehmen.
Die Debatte um Preissteigerungen
Wie in anderen Euro-Ländern zuvor begleitete eine Diskussion über versteckte Preiserhöhungen den Übergang. Die Pflicht zur doppelten Preisauszeichnung und Verbraucherschutz-Maßnahmen sollten gegensteuern. Die gemessenen Effekte auf das Preisniveau blieben insgesamt begrenzt und vor allem auf die erste Phase beschränkt.
Vorbild für Bulgarien
Kroatiens geordnete Umstellung galt als Blaupause für den nächsten Beitritt: Anfang 2026 folgte Bulgarien als 21. Mitglied der Eurozone. Mehr zum kroatischen Weg lesen Sie auf unserer Länderseite zu Kroatien.
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