Die Eurozone zählt 21 Mitglieder – wer folgt als Nächstes?
Seit dem Beitritt Bulgariens zum 1. Januar 2026 nutzen 21 der 27 EU-Staaten den Euro. Innerhalb von nur drei Jahren ist die Währungsunion damit um zwei Mitglieder gewachsen – nach Kroatien (2023) nun Bulgarien.
Wer noch fehlt
Sechs EU-Länder behalten vorerst ihre eigene Währung:
- Dänemark mit einem dauerhaften Opt-out – das Land nimmt zwar am Wechselkursmechanismus II teil, will den Euro aber nicht einführen.
- Schweden, das den Euro 2003 per Referendum ablehnte und sich faktisch heraushält.
- Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien, die zwar vertraglich zur Einführung verpflichtet sind, aber kein verbindliches Zieldatum nennen.
Wer könnte als Nächstes folgen?
Einen konkreten Fahrplan gibt es bei keinem dieser Länder. Am ehesten wird mittelfristig über Rumänien diskutiert, dessen Regierung den Euro perspektivisch anstrebt, die Konvergenzkriterien aber noch nicht erfüllt. In Polen, Tschechien und Ungarn überwiegt derzeit die politische Zurückhaltung.
Den vollständigen Überblick über alle Länder und ihren Status finden Sie auf der Seite Anwärterstaaten.
Redaktioneller Beitrag der Richter & Dyballa Verlagsgesellschaft · Mehr zu unserer Arbeitsweise: Über uns.
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