Bulgarien führt den Euro ein – 21. Mitglied der Eurozone
Bulgarien hat zum 1. Januar 2026 den Euro eingeführt und ist damit das 21. Mitglied der Eurozone. Die bisherige Währung Lew gehört der Vergangenheit an – umgestellt wurde zum festen Currency-Board-Kurs von 1,95583 Lew je Euro.
Jahrzehntelange Vorbereitung
Der Schritt kommt nicht überraschend: Die Lew war bereits seit 1997 fest an die D-Mark und später an den Euro gekoppelt. Im Juli 2020 trat Bulgarien dem Wechselkursmechanismus II bei und durchlief damit die zweijährige Wartephase.
Die Konvergenzkriterien – insbesondere die zuvor hartnäckige Inflation – wurden in den Konvergenzberichten 2025 als erfüllt bewertet. Am 8. Juli 2025 gaben Europäisches Parlament und EU-Rat grünes Licht.
Was sich für die Menschen ändert
In einer mehrwöchigen Übergangsphase konnte zunächst in beiden Währungen gezahlt werden, Preise wurden über Monate doppelt ausgezeichnet. Für Verbraucher bedeutet der Euro künftig wegfallende Umtauschkosten und mehr Preistransparenz im Binnenmarkt.
Mit dem Beitritt nutzen erstmals 21 der 27 EU-Staaten die gemeinsame Währung. Mehr zum Land lesen Sie auf unserer Länderseite zu Bulgarien.
Redaktioneller Beitrag der Richter & Dyballa Verlagsgesellschaft · Mehr zu unserer Arbeitsweise: Über uns.