Montenegro: Ausarbeitung des EU-Beitrittsvertrags kann beginnen
Montenegro kommt seinem EU-Beitritt einen großen Schritt näher: Am 22. April 2026 haben die EU-Botschafter die Einrichtung einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe genehmigt, die den Beitrittsvertrag mit dem Land ausarbeiten soll. Damit beginnt die formale Vorbereitung des Dokuments, das einen Beitritt rechtlich besiegeln würde.
Frontrunner der Erweiterung
Montenegro gilt als am weitesten fortgeschrittener Kandidat. Die Europäische Kommission hält das Land für fähig, die Beitrittsverhandlungen bis Ende 2026 abzuschließen; als Zieljahr für den eigentlichen Beitritt nennt Podgorica 2028. Im zurückliegenden Jahr hat Montenegro mehrere Verhandlungskapitel geschlossen und damit deutlich an Tempo gewonnen.
Und der Euro?
Montenegro nutzt den Euro bereits – allerdings einseitig, also ohne Mitglied der Eurozone zu sein. Mit einem EU-Beitritt würde das Land den geordneten Weg zur regulären Euro-Einführung einschlagen. Mehr dazu auf unserer Länderseite zu Montenegro.
Redaktioneller Beitrag der Richter & Dyballa Verlagsgesellschaft · Mehr zu unserer Arbeitsweise: Über uns.
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