Island lehnt Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche ab
Beim Referendum am 29. August 2026 stimmen 52,8 Prozent der Isländer gegen neue EU-Beitrittsverhandlungen. Damit ist auch die Frage einer Euro-Einführung vorerst vom Tisch.
Meldungen zu Beitrittsverhandlungen, Kandidatenstatus, Verhandlungskapiteln und Referenden der Länder, die in die EU wollen.
Beim Referendum am 29. August 2026 stimmen 52,8 Prozent der Isländer gegen neue EU-Beitrittsverhandlungen. Damit ist auch die Frage einer Euro-Einführung vorerst vom Tisch.
Ein erster Versuch, die nächsten Verhandlungscluster für Ukraine und Moldau freizugeben, scheiterte im Juli an Ungarn. Am 1. September steht der nächste Anlauf an.
Am 14. Juli 2026 hielt die EU vier Beitrittskonferenzen an einem Tag ab. Montenegro und Albanien schlossen Verhandlungskapitel, die Ukraine und Moldau öffneten ihren zweiten Cluster – der sichtbarste Erweiterungsschub seit über 20 Jahren.
Statt fünf Verhandlungscluster soll die EU vor der Sommerpause nur zwei für die Ukraine und Moldau öffnen. Ungarns neue Regierung bremst – obwohl sie das Veto im Juni aufgegeben hat.
Nach dem Regierungswechsel in Budapest hat Ungarn im Juni 2026 sein Veto gegen den EU-Beitritt der Ukraine aufgegeben – ein Durchbruch, der auch Moldau hilft.
Islands Parlament hat den Weg frei gemacht: Am 29. August 2026 entscheiden die Isländer per Referendum, ob die EU-Beitrittsverhandlungen wieder aufgenommen werden.
Die EU-Botschafter haben im April 2026 grünes Licht für die Arbeitsgruppe zum Beitrittsvertrag mit Montenegro gegeben – ein wichtiger Schritt für den Erweiterungs-Frontrunner.
Die EU hat im Juni 2024 offiziell Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und der Republik Moldau aufgenommen. Ein historischer Schritt der Osterweiterung.